Automatisierte Testsysteme: Was man beim Einkauf beachten sollte

Es gibt heutzutage diverse Anbieter von automatisierten Testsystemen, die jeweils verschiedene Vor- und Nachteile bieten. Letztendlich sollte die Auswahl für ein neues Prüfsystem immer
auf die Unternehmensstrategie ausgelegt sein. Dabei spielen vor allem Prüfkosten, Standarisierung, Integration und Optimierung von Testabteilungen oder Test Ingenieuren, sowie die Testrentabilität im Vordergrund.

Angesichts der Kosten und üblichen Lebensdauer zwischen 5 und 10 Jahren von modernem Test Equipment, sollte die Entscheidung wohl überlegt getroffen werden. Oftmals werden allerdings nur oberflächlich
die verschiedenen Möglichkeiten geprüft oder Unternehmen sind bereits von vorne herein auf einen bestimmten Anbieter fokussiert. Auch die interne Entwicklung und Fertigung von automatischen Prüfsystemen ist oftmals nicht
der beste Weg, da interne Projekte schnell verwaisen und der Fokus auf andere, neue Projekte gelegt wird - die Prüfsysteme bleiben daher auf der Strecke und veraltete Technologie wird weiter eingesetzt.

Die Integration von automatisierten Testsystemen in Produktionslinien ist heutzutage ein Muss, trotzdem sollten die Test- und Prüfsysteme kostengünstig und dabei möglichst dynamisch sein, um sich Produktänderungen und Kundenwünschen anpassen zu können.
Ebenso muss für jedes geprüfte Produkt die Rückverfolgbarkeit gegeben sein und eine Prozesskontrolle muss die gefertigten Baugruppen überwachen können, um die Ausbeute möglichst hoch zu halten und Fehler frühzeitig zu erkennen.

1) Benötigen Sie ein universelles Testsystem oder reicht ein produktspezifisches System?
Üblicherweise finden Sie bei den meisten Anbietern nur universelle Testsysteme, die oftmals überdimensioniert und zu kostenintensiv für die Prüfung von einzelnen Baugruppen sind. PROMED entwickelt neben solchen universellen Testsystemen auch kostengünstige,
projekt- bzw. kundenspezifische automatisierte Testsysteme, die im Bezug auf Qualität, Dynamik und Featureumfang auf einem Level mit den universellen Testsystemen stehen. Solche spezifischen Systeme werden auf Ihren Wunsch hin angepasst, gerne verwenden wir auch Ihre vorhandene Hardware oder verwenden von Ihnen
vorgebene Messtechnik.

2) Wieviel Durchsatz benötigen Sie, wie ist die Testtiefe?
PROMED bietet Ihnen die Möglichkeit neben spezifischen Tests auch kombinatorische Tests durchzuführen: ICT, FKT und visuelle Tests (z.B. LED, Display) in einem System. Der Großteil unserer Systeme ist auch in der Fertigung hoher Stückzahlen im Einsatz, wo sowohl die Schnelligkeit und Dynamik, als auch die Zuverlässigkeit und der First Pass Yield entscheidend ist.
Automatisierte Prüfsysteme für den Dauereinsatz mit Anbindung an externe Handler (z.B. Roboter, In-Line Anlagen oder ähnliches) haben zwar oft höhere Anschaffungskosten, bieten aber deutliche Einsparungen am Personal, welches für die Bedienung weniger automatisierter Anlagen nötig wäre. So können auch über Jahre hinweg Personalkosten eingespart werden, während der Durchsatz
weiterhin stabil bleibt.

3) Wollen Sie Prüfstände selbst entwickeln oder fertige Systeme beziehen?
Gehört der Bau von Prüfständen zu Ihrem Geschäftsbereich? Wie hoch ist Ihre Expertise und wie gut Ihre Erfahrung? PROMED entwickelt seit über 30 Jahren anspruchsvolle, qualitativ hochwertige, automatisierte Testsysteme. Greifen Sie auf unsere Expertise zurück, um sich auf die wichtigen Themen konzentrieren zu können und so Ihre Produkteinführung zu beschleunigen. Wie lange würde es dauern ein eigenes System zu entwickeln und zur Produktionsreife zu bringen, wie hoch wären Ihre Investionskosten?
PROMED liefert i.d.R. innerhalb von 8 Wochen ein fertiges, produktspezifisches Prüfsystem inklusive Adapter und Prüfsoftware. Profitieren Sie zusätzlich von unseren kontinuierlichen Verbesserungen und Weiterentwicklungen, die unsere Systeme leistungsstärker und gleichzeitig kostengünstiger machen.

4) Welche Prüfstandsoftware kommt zum Einsatz? Bietet diese Software alle Funktionen, die Sie benötigen?
Geringe Einarbeitungszeit, Lieferumfang und Anpassungsfähigkeit sind heute die wichtigsten Merkmale eines Test Sequencers. Die PROMED Test Suite ist in Performance und Lieferumfang in ihrer Preisklasse unschlagbar. Die PROMED Test Suite setzt auf C# im .NET Framework. Die vielen verfügbaren, kostenlosen Lernresourcen, sowie eine standarisierte Programmiersprache bieten einen geringen Lernaufwand im Vergleich zu den eigenen Skript- und Programmiersprachen anderer Lösungen.
Die eingebaute Unterstützung für die Durchführung von Messsystemanalysen im Verfahren 1-3, sowie deren automatische Analyse und Auswertung mit Reporterstellung und die eingebaute numerische Statistik zur Prozesskontrolle mit Process Performance & Process Capability, sowie First Pass Yield Analyse machen die Test Suite nicht nur
für Test Ingenieure, sondern auch für die Qualitätsabteilung interessant. Die eingebaute Traceability mit Suchfunktion verknüpft alle geprüften Baugruppen mit den entsprechenden Statistiken.

5) Wie flexibel und skalierbar ist das Prüfsystem?
Die freie und einfache Anbindung von eigenen Tools und Bibliotheken spielt neben den bisher genannten Punkten ebenso eine wichtige Rolle. Oft besitzen Engineering Teams bereits fertiges Tooling, welches für die Prüfung der Erstmuster oder zur Entwicklung genutzt wurde. Wenn sich dieses Tooling ohne großen Aufwand in das Prüfprogramm einbinden lässt, kann man viel Zeit und Geld sparen.
Die PROMED Test Suite bietet einen quelloffenen Prüfablauf, der diese Möglichkeit bietet. Neben der Flexibilität des Test Sequencers, sollte aber auch der Prüfstand flexibel und skalierbar sein. Innerhalb kürzester Zeit sollten neue Produkte auf den Prüfstand gebracht werden können. PROMED realisiert diese Aufgabe mit der Verwendung von austauschbaren Wechseladaptern. So muss das Grundsystem
nur einmalig entwickelt werden und später werden nur noch die Funktionalitäten für das neue Produkt ergänzt. Dies reduziert die Zeit für eine Produkteinführung drastisch und sorgt für kurze Lieferzeiten

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